Leistungen

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arterielle Durchblutungsstörungen

Arterielle Durchblutungsstörungen können im Bereich der Halsschlagadern, Bauchschlagadern und Beckenarterien, sowie der Beinarterien vorkommen. Einengung der Bauchschlagader, der Becken- und Beinarterien können zu belastungsabhängigen Schmerzen beim Gehen, zur so genannten Schaufensterkrankheit führen. Die Hauptgefahr besteht darin, dass hochgradige Einengung von Becken- und Beinarterien zu einem plötzlichem Gefäßverschluss führen können, der eine akute Bedrohung für das Bein und unter Umständen auch für das Leben bedeutet. Daher ist es wichtig eine entsprechende Vorsorge zu treffen. Die Diagnose wird durch moderne Ultraschalluntersuchungen gestellt.

Für die Behandlung stehen drei Verfahren zur Verfügung:

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Venenerkrankungen (Krampfadern und Thrombosen)

Diagnostik

Das modernste und schonenste diagnostische Verfahren bei Venenerkrankungen ist die farbcodierte Duplex-Sonographie (FKDS). Hierbei lassen sich die oberflächlichen und tiefen Beinvenen auf das genaueste darstellen. In seltenen Fällen ist eine Röntgenkontrastmitteluntersuchung (Phlebographie) notwendig.

Thrombosen entstehen durch ein an der Venenwand angelegtes Blutgerinsel.
Dieses Blutgerinsel kann zu einem Verschluss des entsprechenden Gefäßes führen. Akut besteht ein mehr oder weniger großes Risiko der Verschleppung dieses Thrombus in eine andere Körperregion. Es besteht die Gefahr einer Embolie.
Heutzutage ist es möglich durch moderne Ultraschall-Diagnostik eine Thrombose zu erkennen und mit modernen Heparin-Medikamenten ambulant zu therapieren. Ein weiteres Problem besteht heutzutage in der Reisethrombose. Sie kann bei Langstreckenflügen entstehen. Ein individueller Check-up vor einem Langstreckenflug kann in unserer Praxis erfolgen. Wir beraten Sie individuell, ob und in welchem Umfang eine Prophylaxe durchgeführt werden sollte.

Behandlungsmethoden

Stripping-Verfahren

Das Standardverfahren zur Behandlung von Krampfadern ist auch heute noch die Unterbindung der Krampfader an ihrer Mündungsstelle (Krossektomie) und das Herausziehen der veränderten Vene mittels einer Sonde (Stripping). Es ist das älteste Verfahren, aber auch das invasivste. Bei korrekter Durchführung dieser Methode können Rezidive weitestgehend vermieden werden. Durch minimal-invasive Schnittführung in der Leiste respective in der Kniekehle, verbunden mit Mini-Phlebektomie, kann ein sehr gutes kosmetisches Ergebnis erreicht werden.
Der Vorteil des Strippingverfahrens ist seine mittlerweile Jahrzehnte lange Anwendung und die in diesem Zusammenhang sehr umfangreich Kollektion wissenschaftlicher Studien darüber. Nachteil dieser Methode ist eine vermehrte Hämatom-Bildung (Bluterguss) und eine ca. 7-tägige Arbeitsunfähigkeit.

Endoluminale Lasertherapie

Die endoluminale Lasertherapie der Stammvenen ist eine neue minimal-invasive Behandlungsmethode. Die Lasertechnik hat sich als alternatives Behandlungsverfahren zum Venenstripping in der Therapie der Stammvenen (Vena saphena magna und Vena saphena parva) etabliert. Sie erfolgt unter fortlaufender Ultraschall-Kontrolle. Zunächst werden die Venen auf der Haut markiert und ultraschall-gestützt wird eine Vene punktiert. Die über einen Lichtleiter eingebrachte Laserenergie bewirkt durch die lokale Hitzeeinwirkung im Gefäß einen dauerhaften Verschluss des Gefäßes.
Das Laserverfahren wird normalerweise mit der mini-chirurgischen Entfernung von kleineren oberflächlichen Krampfadern kombiniert, somit kann eine vollständige Behandlung in einer Sitzung erfolgen.
Der Vorteil der Lasermethode ist, dass die normale Berufstätigkeit in der Regel schon am nächsten Tag wieder möglich ist. Sie ist minimal-invasiv und mit geringen postoperativen Schmerzen verbunden. Somit gibt es eine kurze postoperative Erholungsphase. Nachteil: Es liegen derzeit noch keine Langzeitstudien über die Häufigkeit des Wiederauftretens von Krampfadern vor. Der bisherige Beobachtungszeitraum beläuft sich auf drei Jahre. Bei der Lasertherapie werden zur Evaluierung der Komplikationsraten bzw. der Rezidivhäufigkeit, die Ergebnisse unserer Behandlungen ausgewertet und mit den derzeitigen Studien verglichen. Durch zunehmende Erfahrung wird sich diese Form der Behandlung weiter etablieren und die herkömmlichen Methoden in den Hintergrund stellen.

Chiva-Venen-Therapie

Der Chiva-Methode liegt der Erhalt der varikösen Stammvene zugrunde. Die Methode kann bei den verschiedensten Formen der Stammvarikosis angewendet werden. Durch gezielte ultraschall-gestützte Markierungen der zu behandelnden Venen kann eine Stömungsumkehr in der Stammvene erreicht werden. Auf diese Weise ist es möglich, dass sich das Gefäßkaliber der erweiterten Vene wieder zurückbildet und eine normale Funktion der Venenklappe erreicht wird. Voraussetzung ist eine aufwändige Ultraschalluntersuchung unmittelbar vor der Operation mit Kennzeichnung aller zu korrigierender Venenabschnitte. Vorteil dieser Methode ist der Erhalt der Stammvene, die später noch als Spenderorgan zur Verfügung steht. Es ist ein minimal-invasiver Eingriff mit kaum postoperativen Schmerzen und kaum Arbeitsunfähigkeit. Nachteil: Es liegen zur Zeit noch keine Studien über die Häufigkeit des Wiederauftretens von Krampfadern vor.

Sklerosierungstherapie

Makellose Beine, davon träumt jede Frau. Die Realität sieht häufig anders aus. Kleine rote und blaue Äderchen, die dicht unter der Haut liegen, stören den ästhetischen Anblick. Diese so genannten Besenreiser kann man durch eine Lasertherapie oder Verödungstherapie behandeln. Dabei wird ein Verödungsmittel direkt in die Äderchen gespritzt. Dadurch wird die Gefäßwand so verändert, dass sich das Gefäß verschließt. Dieser Prozess dauert 4-6 Wochen. Ein Kompressionsverband muss nur für ca. 2-3 Tage getragen werden. Kleinere Krampfadern lassen sich durch die neue Form der Mikro-Schaum-Verödung behandeln.
Dies ist eine neue und sehr gut wirksame Verödungstechnik. Das in die Vene applizierte Verödungsmittel führt unmittelbar und relativ schmerzlos zu einer Schädigung der Venenwand. Diese Methode ist weltweit erprobt und sicher. Sie sind nach der Behandlung nicht eingeschränkt und können Ihr Bein voll belasten.

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Beinschwellungen, Lymphödemen, Lipödemen, Ulzera (offene Beine)

Nähere Informationen zu dieser Therapie finden Sie hier in wenigen Tagen...
Wir bitten um Verständnis.

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Portimplantationen für Chemo- und Ernährungstherapie

Bei der Chemotherapie wurden häufig Medikamentlösungen mittels Kanülen oder Flexülen über die Armvenen zugeführt.
Dadurch wurden häufig Entzündungen und Verschlüsse ausgelöst, da die hochwirksamen Medikamente einen chemischen Reiz auf die Innenwände der Venen verursachten.
Die folgerichtige Konsequenz war die Entwicklung einer "Pipeline", um diese Komplikationen auszuschließen. Der Port, der vollständig unter die Haut verlegt wird dient hierbei als "Einfüllstutzen".
Der wichtigste Vorteil des Patienten bei einer Portimplantation ist daher, dass durch die Platzierung des Ports nahe am Herzen und den daraus resultierenden schnellen Blutstrom, in den das Medikament gegeben werden kann, eine Reizung der Venenwand ausgeschlossen ist.

Die Möglichkeit eines ambulanten Eingriffs bewahrt den Patienten vor weiteren Krankenhausaufenthalten. Der Port schafft eine optimale Behandlungsmöglichkeit für eine vielzahl von Erkrankungen.
Er erhöht die Lebenserwartung und verbessert die Lebensqualität von betroffenen Patienten.

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